Pilzinfektionen mit Hygienemassnahmen vorbeugen

Pilzinfektionen stören vorwiegend während den Sommermonaten die Freizeitlaune. Fusspilz- und Nagelpilzerkrankungen - hervorgerufen durch verschwitzte Füsse, falsches Schuhwerk mit einem hohem Synthetikanteil - treten immer häufiger auf. Enges und schlecht gelüftetes Schuhwerk begünstigt Hitzestau mit negativen Folgen. Pilzsporen fühlen sich in diesem Klima wohl. Geruchsempfindliche Menschen dagegen rümpfen ihre Nasen. 

Tragen Sie vorbeugend Strümpfe aus Naturmaterialien. Der tägliche Strumpfwechsel ist heute selbstverständlich. Versuchen Sie beim Tragen Ihrer Schuhe abzuwechseln und in der Zwischenzeit für eine ausreichende Auslüftung an einem trockenen Ort zu sorgen. Verzichten Sie möglichst auf luftundurchlässiges Schuhwerk.

Hallen- und Freibäder sowie Saunabereiche laden durch die feuchte und warme Umgebung geradezu ein, sich eine Pilzerkrankung zu holen. Tragen Sie nicht nur im Urlaub Badeschuhe. Trocknen Sie nach jedem Wasserkontakt die Zwischenräume Ihrer Zehen.

Leidet bereits ein Familienmitglied an einer Pilzinfektion, sollten die Socken bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. Während einer Behandlung gegen Pilzinfektionen ist es ratsam, die verwendeten Handtücher, Waschlappen und Socken täglich zu wechseln und getrennt zu lagern. Die anderen Familienmitglieder sollten keinesfalls Schuhe mit dem Erkrankten teilen. 

Spezielle Mittel bringen Linderung und Heilung. Vor allem ältere Menschen, Patienten, die bestimmte Arzneimittel einnehmen und Diabetiker sind besonders durch ihr geschwächtes Immunsystem gefährdet. Sorgen Sie in Ihrer Familie für entsprechende Hygienemassnahmen.