Kinderkrankheit Neurodermitis


Die Neurodermitis ist eine Hauterkrankung, die einen starken Juckreiz auslöst. Viele Patienten kratzen sich immer wieder auf und haben somit offene Stellen, die schlecht verheilen. Die Erkrankung ist eine chronische Hautentzündung mit Ekzemen, die oft geballt auftreten. Bei Babys tritt die Erkrankung zuerst an Gesicht und dann Extremitäten auf, seltener am ganzen Körper. Meist verschwindet das Problem mit der Pubertät, es kann einem jedoch auch für das weitere Leben erhalten bleiben. 

Die Ursachen

Bis zum heutigen Tag konnte nicht geklärt werden, wodurch die Neurodermitis letztendlich ausgelöst wird. Es lässt sich jedoch beobachten, dass gerade Kinder aus besser verdienenden Haushalten betroffen sind. Es wird vermutet, dass die Lebensbedingungen insgesamt steriler sind, wodurch das Immunsystem geschwächt wird. Diese Schwächung führt nun zu einer erhöhten Anfälligkeit gegen die Neurodermitis. Ein Punkt sei, dass die Kinder ihre eigenen Zimmer haben und somit nicht den Ausdünstungen anderer Kinder ausgesetzt werden. Zudem sind besser verdienende Haushalte im Schnitt reinlicher. Wenn die Kinder aber ein wenig wie die Schweinerotte aufwachsen dürfen, dann ist das Problem deutlich seltener zu beobachten.

Omega 3 Öle

Haben Sie schon den Omega-3-Index messen lassen? Der moderne Mensch ist mit Omega 3 Ölen (EPA/DHA/ALA) unterversorgt und kann diese mit seinem Körper nicht selber produzieren. Ein Mangel allein wird keine Neurodermitis verursachen. Eine Veranlagung dazu, die allenfalls vererbt wird, gehört mit zu einem Ausbruch. Es kann jedoch auf jeden Fall helfen, wenn der Omega 3 Mangel behoben wird. Demnach sollte diese Fettsäure (vorallem EPA und DHA - da ALA nur sehr begrenzt vom Körper verarbeitet werden kann) versuchsweise für einige Monate konsumiert werden, um zu betrachten, ob sich eine Verbesserung der Situation einstellt. Es können Kapseln aus Algenöl verwendet werden oder aber man kann etwas Algenöl auch täglich flüssig einnehmen, zum Beispiel in der Salatsauce. 1 kleiner Teelöffel ist in der Salatsauce fast nicht mehr zu erkennen.

Noch einfacher ist es jedoch, wenn Hanfsamen und Hanfsamenöl verwendet werden. Hier ist der Anteil von Omega 3 zu Omega 6 Fettsäuren auch optimal und eine Unterversorgung lässt sich sehr gut beheben. Die geschälten Hanfsamen können sehr gut 1 zu 1 mit Müsli gemischt werden. Und das Hanföl kann sogar mit Hautcremes gemischt werden, es ist für die Haut sehr gut verträglich. Jedoch dürfen keine Wunder - sondern nur Linderungen erhofft werden.